Hinter den Kulissen unserer IT

«Den ersten Internetanschluss habe ich aus einem Server und einem ISDN-Modem gebaut.»

IT Gross

Im Gespräch mit Abteilungsleiter Marcel Fehr und E-Business Projektleiter Simon Andres

Wie gestaltete sich euer beruflicher Werdegang?

Marcel Fehr: Ich habe ursprünglich Maschinenmechaniker gelernt, diesen Beruf jedoch nie ausgeübt. Nach der Lehre habe ich ein Studium als Maschinenbauingenieur gemacht und habe danach in die IT gewechselt. Im Technikum ich habe zwei Jahre im internen Rechenzentrum gearbeitet. Danach habe ich berufsbegleitend ein Systemengineer-Nachdiplomstudium in Bern absolviert und war für eine IT-Firma tätig, welche Software für Unternehmen entwickelt. Nach weiteren drei Jahren habe ich dann zu Winterhalter + Fenner gewechselt. Damals, und dies ist schon ungefähr zwanzig Jahre her, hatten wir nur einen PC in der ganzen Firma (der Rest bestand aus Terminals). Den ersten Internetanschluss habe ich aus einem Server und einem ISDN-Modem gebaut. Dieser Server wählte sich einmal in der Stunde ins Internet ein, verschickte Mails und holte Mails ab.

Ich wurde Leiter der IT-Abteilung, nachdem David von Ow in die Geschäftsleitung berufen worden war. Der Siegeszug des E-Commerce war auch für uns als Abteilung ein grosser und bedeutender Schritt, da Informationstechnologie für ein Unternehmen abermals an beachtlicher Bedeutung gewann. Vorher betreuten wir ausschliesslich unsere Mitarbeiter. Danach kamen durch den Einzug des Webshops und der Mobile App auch externe Kunden hinzu.

Simon Andres: Ich habe eine Lehre als Mediamatiker gemacht und das dritte Lehrjahr hier in der Firma bei Marcel Fehr absolviert. Danach habe ich berufsbegleitend Informatik studiert und erfolgreich abgeschlossen. In unserer Abteilung bin ich Webshop- und App-Projektleiter, wobei ich zusätzlich viele weitere Bereiche betreue.

Warum arbeitet ihr in der IT und was interessiert euch daran?

Marcel Fehr: Wenn man in einer Firma in der Informatik tätig ist, kommt man mit sehr vielen Menschen, Abteilungen und Prozessen der Firma in Berührung. Das ist sehr spannend. Aus beruflicher Perspektive ist mir in der Informatik nie langweilig geworden. Wir haben Datenbanken, Webshops, Apps etc. und die fortwährende Weiterentwicklung all dieser Bereiche - dies ist eine beeindruckende und spannende Entwicklung.

Simon Andres: Sie ist vielseitig und spannend – du musst immer am Ball bleiben, denn sie entwickelt sich stetig und schnell fort. Ich interessiere ich mich auch privat für Informationstechnologie und glaube, in diesem Berufsfeld gut aufgehoben zu sein.

Welche Prioritäten verfolgt die IT-Abteilung in der näheren Zukunft?

Marcel Fehr: Das wird definitiv unser neues App-Feature «Track & Trace» sein. Auch wollen wir den Bereich E-Commerce stetig ausbauen. Regelmässig aktualisieren wir unseren Webshop und arbeiten stetig an unserer Mobile App weiter, um Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Was war aus eurer Sicht die grösste Herausforderung der letzten Jahre?

Simon Andres: Die Mehrsprachigkeit des Unternehmens. Support und Service sind in Fremdsprachen besonders herausfordernd. Vor zehn Jahren kommunizierten wir vorrangig in deutscher Sprache und heute in Deutsch, Französisch und manchmal auch Italienisch. Über technische Themen in einer Fremdsprache zu sprechen ist umso herausfordernder.



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