Wer ein «Smart Home» baut

Zukünftiges Wohnen

Journal 3/15 Smart Home gross

Flexibilität, Komfort, Sicherheit, Umweltbewusstsein und Freude am Wohnen treiben Bauherren und Eigentümer dazu, ihr Gebäude zu einem «Smart Home» auszurüsten. Da bei diesem Projekt verschiedene Teilanlagen miteinander verbunden werden, sind beim Bau auch mehrere Fachspezialisten involviert.

Immer mehr Bauherren entscheiden sich dazu, ihr Gebäude zu einem «Smart Home» auszurüsten. Denn dadurch, dass sie die zusätzliche Infrastruktur bei der Planung miteinbeziehen, erhalten sie bedeutende und nachhaltige Vorteile:

Flexibilität
Da die Räume mit der nötigen Basisinfrastruktur ausgestattet sind, lassen sie sich flexibel nutzen. Ein Kinderzimmer wird so später problemlos zum Homeoffice und auch Multimedia-Angebote kann der Eigentümer dank der nötigen Anschlüssen vollends auskosten.

Komfort
Eine zentrale Steueranlage ermöglicht, dass verschiedene Teilanlagen miteinander kommunizieren. So kann die Waschmaschine melden, wenn sie einen Waschgang abgeschlossen hat; die Haustüre, wenn sie nicht verriegelt wurde, und der Zentralstaubsauger, wenn sein Beutel zu leeren ist. Auch der zentrale Aus-Schalter für das Licht gehört dazu.

Sicherheit
Die Bewohner sind jederzeit über offene Fenster und Türen im Bild. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Gebäude bei Abwesenheit bewohnt erscheinen zu lassen.

Energieeffizienz
Indem die Geräte miteinander verbunden sind, können sie Energiesparpotenziale ausschöpfen. Ist ein Fenster offen, schaltet zum Beispiel die Heizung aus. Zudem existieren in einem Haushalt viele Geräte, die bei Abwesenheit nicht dauernd mit Strom versorgt sein müssen.

Freude
In einem vernetzten Gebäude zu wohnen, macht Spass. Multimedia-Angebote zu geniessen zählt ebenso dazu wie Stimmungen mit vorprogrammierten Szenen zu erzeugen. Licht, Jalousien, Musik - alles lässt sich auf Tastendruck steuern.

Vernetztes Heim – koordinierter Bau

Beim Bau eines vernetzten Gebäudes sind verschiedene Akteure beteiligt, die ihre Bedürfnisse untereinander austauschen und ihr Know-how koordinieren müssen.

Eigentümer, Bauherr, Investor
Der Eigentümer entscheidet sich aus Gründen des Komforts, der Sicherheit und Energieeffizienz für die vernetzte Gebäudetechnik. Er schafft eine wertsteigernde, komfortable, leistungsfähige Infrastruktur, die sich auch künftigen Bedürfnissen des Marktes und der Bewohner anpasst.

Architekt
Der Architekt berücksichtigt schon bei der Planung das Bedürfnis des Eigentümers und gestaltet die Räume für die flexible Nutzung. Er plant die Infrastruktur von Anfang an mit ein, sodass sie sich geschickt und unsichtbar in die Gesamtarchitektur integrieren lassen.

Fachplaner / Installateur
Der Fachplaner bestimmt die Grösse der Steigzone, die Masse des zentralen Wohnungs- bzw. Hausverteilers, die Dimensionen der sternförmig verlegten Leerrohre, die Anzahl und Art der Anschlusspunkte und die Anzahl und Typen der Kommunikationskabel. Neben der Verkabelung plant er auch die Gebäudetechnik. Licht, Heizung, Jalousien, Multimedia, Sicherheit und andere Teilanlagen werden zu einer vernetzten und einheitlich bedienbaren Infrastruktur verbunden.

Heizung, Storen, Fenster
Neben der Infrastruktur und der Verkabelung ist es notwendig, Fachspezialisten der einzelnen Teilanlagen beizuziehen. So wird das Know-how eines Sanitärs für Heizungen und Bad sowie auch von Experten für die Beschattung, Fenster, Türen und Sicherheit benötigt.

Vorschau: Die Arbeit des Fachplaners

Einen wesentlichen Teil zu einem «Smart Home» trägt der Fachplaner bei. Der Bericht in der nächsten Journal-Ausgabe dreht sich um seine Arbeit. Wie sieht das Vorgehen bei einem Projekt aus, welche Bereiche sind besonders wichtig und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Elektroinstallateur.

Definition

«Smart Home» ist ein Begriff, der die Vernetzung und Fernsteuerung von Geräten und Installationen sowie die Automatisierung von Abläufen in Wohnräumen zusammenfasst.

Darunter fallen die Vernetzung von Gebäudetechnik (Lampen, Jalousien), Haushaltsgeräten (Kühlschrank, Waschmaschine) sowie Komponenten der Unterhaltungselektronik.

Zentral ist dabei die Infrastruktur. Diese erlaubt, dass die Räume flexibel genutzt werden und die Teilanlagen miteinander kommunizieren können.

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